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Der richtige Umgang mit Deinem Hamster

Umgang mit dem Hamster

hamsterEiner der wichtigsten Faktoren, die Du beachten musst, wenn Du einen Hamster zu Hause hälst ist, dass du auf jeden Fall etwas Zeit brauchst. Zeit für die Versorgung, Pflege und vor allem Reinigung des Käfigs. Auch wenn Hamster grundlegend nachaktive Tiere sind, benötigst Du auch ein gewisses Zeitfenster um Ihnen Aufmerksamkeit zu schenken, da ansonten kein Vertrauen aufgebaut werden kann. Ein Nager lebt vor allem dann lange, wenn er das richtige Umfeld besitzt. Du musst ihn nicht täglich streicheln, oder stundenlang Aufmerksamkeit schenken, dennoch ist es wichtig das er ein wohlbehütetes Leben führt. Sollte einer der oben genannanten Faktoren nicht zutreffen, kann das die Lebenserwartung erheblich verringern. Perfekte Käfige, in denen Du deinen Hamster beobachten kannst, sind z.b Käfige auf Glas.

 

Das Hamsterheim

Vielen Hamsterbesitzern ist nicht klar, dass es dem kleinen Nager in seinem Heim alles fehlt, was er in seiner Freiheit aktiv hält. Feine, vor denen er fortlaufen muss, Futter, welches er sich selbst sucht und der Bau, der in seinem Käfig unmittelbar in der Nähe der Behausung ist. Dementsprechend wichtig ist es, dass der Hamsterkäfig sehr abwechselungsreich gestaltet ist und sich von Zeit zu Zeit komplett ändert, damit der Hamster Neuland zu entdecken hat. Regelmäßiger Auslauf ist ebenfalls eine hervorragende Methode ( wenn es Mittelhamster sind), um ihn auf Trab zu halten. Zwerghamster hingegen wären nicht wirklich begeistert.

 

Hochnehmen, Anfassen und Streicheln

hamsterhaltungNach dem sich Dein Hamster bei Dir eingelebt hat und handzahm geworden ist, kannst Du ihn auch ab und zu mal anfassen und ihn hochnehmen. Hier gibt es jedoch einiges zu beachten, nicht selten passiert es, dass ungeübte Hamsterhalter dem kleinen Nager ungewollt Verletzungen fügen. Ganz wichtig ist das vor allem bei Fremden ( also Deinem häuslichen Besuch), von ihnen lassen sich Hamster sehr ungerne anfassen. Welche Möglichkeiten gibt es nun, die Hamster richtig zu fassen?
Am besten ist es, wenn der Hamster von ganz alleine auf Deine Hand kommt – dann ist schon so gut wie alles sicher. Du kannst den Hamster sehr gut aufnehmen, in dem Du ihn mit leicht gewölbten Händen umgreifst, aber bitte ohne ihn dabei zu erdrücken. Solltest Du den Brustkorb zu feste umschließen, kann das eine Lungenkompression hervorrufen. Für Anfänger ist die sogenannte „Kannentechnik“ hervorragend geeignet. Hierbei hälst Du dem Hamster ein Gefäß vor, in welches er hervorragend hinauspasst, z.B ein Schuhkarton. Meistens schlüpfen sie aus Interesse sofort in das Gefäß. Diese Methode eignet sich hervorragend zum Vertrauensaufbau oder für „Vertretungen“ falls Du im Urlaub bist.

 

Das ist ein NoGo! – Da geht gar nicht!

Was für so gut wie alle Hamster ein Qual ist, ist es wenn sie den Boden unter den Füßen verlieren. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Du ihm am Nackenfell packst und hochhebst. Junge Hamster sind das gewohnt, weil sie von der Mutter getragen werden. Grundsätzlich aber verängstigt dieser Griff den Hamster und kann zu aggressivem Verhalten führen. Solltest Du ihn aber mal fixieren müssen ( bei der Pflege oder Verletzungen kann das durchaus der Fall sein), legest du ihn am am besten mit der Rücken auf die Hand und hälst ihn mit zwei Fingern am Kopf fest – so verhinderst Du, dass er sich durch seine Wendigkeit befreien und dich beißen kann. Es lässt sich kaum vermeiden, dass es einmal Situationen geben wird, an denen sich der Hamster zu wehren vermag und zubeißt. Wichtig ist in diesem Fall, dass Du unbedingt Ruhe behälst. Daher ist es besonders wichtig, dass Du mit aller Aufmerksamkeit ein Erschrecken des Hamster vermeidest.