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Der Gitterkäfig – geeignet für die Hamsterhaltung?

Der Hamsterkäfig – Gitterkäfig oder Hamsterkäfig aus Glas?

Bei der Anschaffung eines Hamsterkäfig stehen grundlegend nur zwei Varianten zur Auswahl. Ein herkömmlicher Gitterkäfig oder die immer beliebter werdenden Glaskäfige, die nur zum Teil vergittert sind, damit die Luft weiterhin zirkulieren kann.

 

Der Gitterkäfig

hamsterkaefig gitterDiese Käfigart hat jeder im Kopf, wenn man daran denkt einen Hamsterkäfig zu kaufen. Falls Du dir einen Gitterkäfig kaufen möchtest, ist es wichtig das du darauf achtest, dass die Gitterstäbe sehr eng und auch quer verdrahtet sind, zweiteres ist eigentlich immer der Fall. Die Stäbe müssen eng sein, weil sonst Dein Hamster qualvoll darin stecken bleiben könnte. Besonders für Gold- und Mittelhamster ist ein Gitterkäfig sinnvoll, da sie im laufe der Zeit einen starken hang zum Klettern entwickeln, im Gegensatz zum Zwerghamster. Der Gitterabstand sollte maximal 8-10mm betragen (bei Zwerghamsters sogar nur 5-6mm). Sollten Deine Hamster Nachwuchs bekommen ist es ratsam diese in ein Glaskäfig hausen zu lassen, da sie wirklich so klein sind, dass sie ganz einfach aus dem Käfig ausbüchsen können. Auch die Farbe der Gitterstäbe sollte mit Bedacht gewählt werden. Schwarz eignet sich hier am Besten, da diese Stäbe das Licht nicht so stark reflektieren und das Beobachten des Hamsters so einfacher fällt, als mit versilberten oder vergoldeten Gitterstäben. Außerdem sollten Gitterstäbe niemals lackiert oder beschichtet sein. Grundlegend gilt für den gesamten Käfig: Je natürlicher, desto besser.

 

Die Käfigöffnung

Des weiteren ist es sehr sinnvoll einen nach oben oder nach vorne geöffneten Käfig zu kaufen, da dadurch die Reinigung sehr viel einfacher wird und man so auch den Hamster besser herausheben kann. Beim herausnehmen ist immer besondere Vorsicht geboten, achte immer darauf, dass Du den Hamster nicht einfach von oben herab auf die Hand nimmst, da das zu Panikattacken und Vertrauensverlust führen kann.

Verletzungen bei vergitterten Böden

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass weder der Käfigbogen noch die Ebenen aus einem Gittergeflecht bestehen. Hamster lieben es zu klettern, aber ihre Zehen sind nicht darauf ausgelegt guten Halt am Gitter zu haben. Wenn der Käfigboden vergittert ist, können sie sich daran leicht einklemmen oder somit auch verletzen – es wäre für Deinen kleinen Nager eine absolute Quälerei. Lass Dich dazu im Zoofachgeschäft beraten oder schau dich auch bei unseren Hamsterkäfigen aus Holz um, dort findest Du mehrstöckige Käfige ohne Gitter.

 

Achte auf genügend Nagemöglichkeiten

hamsterkaefig gitter

Gitter + Glaskäfig

Worauf du zu guter Letzt auf jeden Fall achten solltest ist, dass Hamster nun einmal Nager sind. Die alles anknabbern was nicht bei drei auf den Bäumen ist. So werden sie auch Dinge in der Behausung bzw. im Hamsterkäfig nur zu gerne anknabbern. Stelle also sicher, dass im Käfig selbst genügend Knabberalternativen sind, sonst wird dein Hamster wohl möglich ständig am Gitter nagen und nicht selten entstehen dadurch blutige Nasen oder andere kleine Verletzungen. Alternativen könnten z.B Nagestangen oder Obstbaumäste sein. Sollte Dein Hamster denn noch hartnäckig sein und weiterhin an den Gitterstäben nagen muss unbedingt eingeschritten werden. Hier ist es Sinnvoll das Gitter mit Papier zu verkleiden. Sollte das nicht helfen, macht es eigentlich nur noch Sinn den Gitterkäfig durch einen Glaskäfig zu ersetzen. Solche Extremfälle sind zwar selten, kommen aber dennoch vor. In diesem Fall sollte man zuerst einmal darüber nachdenken, ob es dem Hamster psychisch gut geht. Ist die Behausung zu klein? Gibt es Nagemöglichkeiten? Hat er zu viel Angst?